Semalt-Experte spricht über den gefährlichsten E-Mail-Spammer der Welt

Im Verlauf des Artikels wird Julia Vashneva, Senior Customer Success Manager von Semalt Digital Services, über den berühmtesten und gefährlichsten Spammer der Welt berichten - den russischen Spammer Peter Levashov.

Bundesagenten reisten vor einigen Jahren nach Moskau, um die Hilfe der russischen Kollegen in Anspruch zu nehmen. Sie wollten die gefährlichsten E-Mail-Spammer der Welt verhaften, wurden jedoch abgewiesen. Eine amerikanische Strafverfolgungsbehörde informierte sie über das Problem. Der Spammer benutzte das Pseudonym Peter Sevara und wurde von der russischen Regierung geschützt. Somit konnte ihn niemand berühren oder verletzen. Schließlich gingen die Agenten zurück und warteten, bis ihr Ziel Fehler machte.

Die gute Nachricht ist, dass er einen Fehler gemacht hat und in den Ferien nach Barcelona gefahren ist. Die spanische Regierung war jahrelang hinter ihm her, und die Polizisten stürmten in die Hotelzimmer, in denen dieser Spammer bei seiner Frau und anderen Familienmitgliedern wohnte. Zu diesem Zeitpunkt wurde er festgenommen, und die Cybersicherheitsbeamten des Federal Bureau of Investigation beschlossen, diesen Fall zu untersuchen. Dieser Bösewicht hatte Tonnen von Computern heruntergefahren, indem er sie mit Viren überflutete. Schließlich veröffentlicht das Justizministerium die Gerichtsakten, in denen dieser Hacker beschuldigt wird. Sein ursprünglicher Name ist Peter Levashov. Er wurde des Betrugs und des illegalen Abfangens elektronischer Gespräche beschuldigt. Peter sollte zur weiteren Untersuchung in die USA gebracht werden.

Beamte behaupteten, er sei verhaftet worden und sein Netzwerk sei umfangreicher als je zuvor. Dieser Mann nutzte sein Reich jahrelang, um sich durch Betrugsaktivitäten zu bereichern. Präsident Donald Trump hofft, dass dieser Spammer bald sein Schicksal sieht. In der Vergangenheit hatte der Kreml ähnliche Verhaftungen im ganzen Land bedauert. Die spanische Polizei verhaftete Herrn Levashov erfolgreich; und zuvor wurde er in einem anderen Land verhaftet, aber aufgrund der Beteiligung der russischen Regierung freigelassen.

Nun ist zu hoffen, dass auch viele andere Spammer verhaftet werden, da die Regierungen strenge Maßnahmen gegen sie ergreifen. Die Polizisten und Cybersicherheitsagenten verfolgten Levashov jahrelang, um genau zu sein, seit 2006. Bis jetzt hat dieser Mann mit seinem Netzwerk von Gefährten Billionen von Dollar verdient und viele Computer gehackt, indem er seine Malware (Kelihos) in sie injiziert hat.

Die Kosten für Spam-Kampagnen liegen zwischen 300 und 700 US-Dollar pro E-Mail. Er hatte seinen Kunden Rabatte angeboten, sie zu seinen Angeboten gelockt und wollte ihr Geld stehlen. Das Hauptziel von Herrn Levashov waren amerikanische Computer. Bisher ist nicht klar, warum er sein Leben riskierte, indem er mit seiner Familie ins Ausland reiste. Die Cybersicherheitsforscher sagen jedoch, er habe versucht, seine Identität zu verbergen, als er von Russland nach Spanien zog.

Das FBI hatte Informationen erhalten, dass Levashov sein Land verlassen hatte und in den Ferien nach Barcelona reiste. Amerikanische Polizisten ergriffen sofort Maßnahmen und wollten ihn so schnell wie möglich verhaften. Während der Mission nutzten FBI-Agenten Befugnisse, die im Rahmen der Änderungen der sogenannten Regel 41 der Strafprozessordnung des Bundes gewährt wurden. Dadurch konnten sie verhindern, dass diese Person immer mehr Computer mit Viren infizierte. Und jetzt wird Levashov den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen.